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Kulmbach (Kreis)
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Gewaltprävention im Schulalltag

Unter diesem Titel führten Friederike Recktenwald (Außenstellenleiterin in Kulmbach) und Doris Klingseisen (WEISSER RING) Leitung und Mitarbeiter des bfz Kulmbach in einer dreistündigen Veranstaltung in die Grundlagen der Prävention von Straftaten in Theorie und Praxis ein.

Vorausgegangen waren der Veranstaltung diverse Anfragen zum Thema Prävention und Umgang mit Straftaten im Zusammenhang mit der Betreuung von Migranten und Asylbewerbern.

Zu Beginn des Seminars konnten die Teilnehmer von ihren eigenen Erfahrungen mit unangenehmen aber auch wirklich bedrohlichen Situationen in ihrem Arbeitsalltag berichten.

Gemeinsam wurde überlegt, wie diese entstehen konnten.

Dazu erläuterte Frau Recktenwald, Diplom Sozialpädagogin, einige wichtige theoretische Grundlagen. Schnell wurde klar, dass Kommunikation – gleich welcher Art – die Ursache so manchen Missverständnisses und damit so mancher heftigen Reaktion des Gegenübers ist.

Mit Reden lässt sich aber erfahrungsgemäß nicht jede Situation verändern. Daher folgte unter Anleitung von Frau Klingseisen, Fachwirtin für Gewaltprävention, Ju-Jutsu Verband Bayern (JJVB), dem theoretischen ein praktischer Teil mit konkreten Übungen zum Eigenschutz. Es wurde aber auch geübt, wie man Streithähne voneinander trennen und sich und andere aus Gefahrenzonen bringen kann. Wichtig bei allen Übungen war, dass Eigenschutz immer Vorrang hat.

Durch den steten Wechsel zwischen Theorie und Praxis entwickelte sich eine lebhafte Dynamik im Veranstaltungsraum. Es herrschte trotz der Ernsthaftigkeit der Thematik gute Stimmung.

Am Ende des Seminars fühlten sich die Teilnehmer zwar etwas erschöpft aber auch sehr zufrieden mit dem Gelernten. Es wurde von allen Beteiligten der Wunsch nach einer Fortsetzung geäußert.

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